Bilanz 2024 – VPV legt deutlich in Leben und Komposit zu

Klaus Brenner, Vorstandsvorsitzender VPV
Foto: VPV
Klaus Brenner: "Maßgeblich für den Erfolg war auch unsere neue Wiederanlagejourney."

Die VPV präsentiert eine blitzstarke Bilanz 2024 und ein Rekordergebnis in der Lebensversicherung. Aber auch Komposit entwickelt sich positiv.

Die VPV Versicherungen blicken auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurück. Besonders in der Lebensversicherung konnte das Unternehmen mit einer Beitragssumme von 955 Millionen Euro ein Rekordergebnis erzielen – das entspricht einem Plus von rund 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch in der Schaden- und Unfallversicherung legte die VPV deutlich zu.

Lebensversicherung: Beitragssumme auf Rekordniveau

Die Bruttobeitragseinnahmen in der Lebensversicherung stiegen auf 401 Millionen Euro. Das Wachstum verteilt sich auf beide Geschäftsbereiche: Während die laufenden Beiträge um 29 Prozent zulegten, wuchs das Einmalbeitragsgeschäft um beachtliche 187 Prozent. Verantwortlich dafür ist unter anderem das im Januar eingeführte VPV Parkdepot.

Dieses Produkt stieß auf hohe Nachfrage: „Mit fast 2.900 Verträgen und einem Einmalbeitrag von 85 Millionen Euro wurde unser Parkdepot von unseren Kundinnen und Kunden sehr gut angenommen“, erklärt Klaus Brenner, Vorstandsvorsitzender der VPV. Zur positiven Entwicklung habe auch ein neuer digitaler Vertriebsweg beigetragen. „Maßgeblich für diesen Erfolg war auch unsere neue Wiederanlagejourney, mit der Kunden erstmalig in einer persönlichen und individuellen videobasierten Form angesprochen wurden“, so Brenner.


Das könnte Sie auch interessieren:

Auch das 2023 gestartete nachhaltige Altersvorsorgeprodukt „VPV Green Invest“ konnte laut Brenner seinen Marktanteil weiter ausbauen. Es machte 2024 rund 27 Prozent des Neugeschäfts in der Lebensversicherung aus.

Zudem profitierte die VPV vom Geschäft im Ausland: In Island wurde mit „VPV Future Pension“ ein neues Produkt für die betriebliche Altersversorgung eingeführt. In Deutschland legten sowohl der Ausschließlichkeitsvertrieb als auch das Maklergeschäft im Jahresverlauf deutlich zu.

Komposit: Unfall- und Haftpflichtgeschäft ausgebaut

In der Schaden- und Unfallversicherung steigerte die VPV die Beitragseinnahmen um rund acht Prozent auf 78 Millionen Euro. Besonders stark entwickelte sich das Unfallversicherungsgeschäft, das seit Oktober 2023 in neuer Form angeboten wird – hier vervierfachte sich die Produktion. Auch die neu aufgestellten Haftpflichttarife sowie die im Frühjahr gestartete Photovoltaikversicherung stießen auf gute Resonanz im Vertrieb.

Die Combined Ratio Brutto lag 2024 bei 90,6 Prozent. Die Gesamtschadenaufwendungen beliefen sich auf knapp 52 Millionen Euro, ein Anstieg von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für erhöhte Schäden sorgte insbesondere der Sturm „Orinoco“ im Sommer, der einen Schadenaufwand von über einer Million Euro verursachte.

Nachhaltigkeit im Fokus

Im Bereich Nachhaltigkeit legte die VPV erstmals einen CSR-Bericht nach den neuen Anforderungen der EU-Richtlinie CSRD vor. Ein zentrales Ergebnis: Der CO₂-Fußabdruck des Unternehmens konnte um 20 Prozent reduziert werden. „Ich freue mich, dass wir unsere CO₂-Emissionen um 20 Prozent senken konnten,“ so Vorstandschef Brenner. Maßgeblich dazu beigetragen habe die Umstellung der Kapitalanlagen – mehr als 85 Prozent der liquiden Mittel waren 2024 in nachhaltige Anlageklassen investiert.

Zur Reduktion des Energieverbrauchs wurde außerdem eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Unternehmenszentrale in Stuttgart installiert. Darüber hinaus setzt die VPV ihr Engagement in Entwicklungsländern fort und unterstützt weiterhin drei Dörfer in Malawi über das Projekt tree4tree.

Weitere Artikel
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments