Auf den ersten Blick sind deutliche regionale Unterschiede zu erkennen. In Regionen mit geringerer Bevölkerungsdichte ist die Anzahl der Filialbesuche tendenziell niedriger. In Teilen Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs beispielsweise, wo die Einwohnerzahl pro km2 im deutschlandweiten Vergleich am niedrigsten ist, gibt es im Durchschnitt weniger Filialbesuche (ungefähr 25% der Kunden besuchen eine Filiale). Im Gegensatz dazu liegt die Zahl der Besucher in den dicht besiedelten Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg oder Hessen deutlich höher (bis zu 40% der Kunden). In den größten Städten wie Berlin, Hamburg, München oder Frankfurt besuchen Kunden interessanterweise seltener eine Filiale. Das könnte darauf hinweisen, dass der positive Zusammenhang zwischen Besuchen und Bevölkerungsdichte nicht linear verläuft. Es scheint ein Muster in Form eines umgekehrten U zu geben: Die Anzahl der Besuche steigt mit höherer Bevölkerungsdichte bis zu einem bestimmten Punkt und sinkt danach in Ballungszentren wieder – vermutlich aufgrund der jüngeren und damit eher technologieaffinen Stadtbevölkerung.