Franke und Bornberg: Die besten Rechtsschutztarife 2025

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Foto: Bildagentur PantherMedia / Rilo Naumann
Die Qualität hat nach Angaben des Analyehauses in den vergangenen zwölf Monaten zugelegt.

Für das Rating "Private Rechtsschutzversicherung 2025" hat Franke und Bornberg 258 Tarife und Tarifvarianten von 38 Gesellschaften analysiert. Nicht alle Tarife konnten überzeugen.

Beim Rating untersucht Franke und Bornberg die Tarifkombination Privat, Beruf, Verkehr und Wohnen und unterscheidet Angebote für Familien und Singles. Weil Versicherungsschutz mit den rechtlichen Herausforderungen Schritt halten muss, passt das Unternehmen die Ratingkriterien den rechtlichen Entwicklungen und Marktgegebenheiten laufend an.


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Die Qualität hat nach Angaben des Analyehauses in den vergangenen zwölf Monaten zugelegt. Der Anteil der Tarife in der absoluten Top-Klasse FFF+ („hervorragend“) steigerte sich beim „Rating Familie“ um 3,1 Prozentpunkte. Noch größer ist der Zuwachs in der Folgegruppe FFF („sehr gut“). Sie umfasst mittlerweile nahezu die Hälfte aller untersuchten Familientarife. 2024 lag ihr Anteil erst bei knapp 43 Prozent. Verlass ist aber nicht auf alle Tarife. Mehr als jeder fünfte Familientarif ist nur „befriedigend“ oder schlechter.

Quelle: Franke und Bornberg

Beim „Rating Singles“ erreichen mit rund 48 Prozent ebenfalls mehr Tarife als im Vorjahr (41,8 Prozent) die Kategorie FFF („sehr gut“). Das andere Ende der Skala besetzen 23 Prozent aller Tarife mit einer Note „befriedigend“ oder schlechter.

Quelle: Franke und Bornberg

Diese Versicherer bieten 2025 mindestens einen Tarif mit der Bestnote FFF+:

  • Arag
  • Lippische Landesbrand
  • ÖRAG
  • Provinzial Nord Brandkasse
  • Provinzial Versicherung
  • Roland

Mit Mindeststandards will Franke und Bornberg sicherstellen, dass gut bewertete Produkte durchgängig überdurchschnittliche Qualität bieten. Je höher die Bewertungsklasse, umso strenger die Mindeststandards. Eine Hürde auf dem Weg zum Top-Tarif bildet noch immer der Mindeststandard „vorsorgliche Rechtsberatung“. Viele sehr gute Tarife scheitern an der Top-Note FFF+, weil sie keine anwaltliche Beratung bieten, wenn noch kein Rechtsschutzfall vorliegt.

Tarife, die es nicht in die beiden höchsten Bewertungsstufen schaffen, scheitern nach Angaben des Analysehauses häufig am Arbeitsrechtsschutz, Immobilienrechtsschutz sowie am außergerichtlichen Verwaltungs-, Steuer- oder Sozialrechtsschutz. Im Rechtsschutz für Erb-, Familien- und Lebenspartnerschaftsrecht zeigen sie ebenfalls Lücken.

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