Risiko von Eigentumswohnungen wird unterschätzt
Ein Großteil der niedrigen und negativen Renditen sei auf vermietete Eigentumswohnungen zurückzuführen.
Bei der Vermietung unterschätzen viele Immobilienbesitzer die Kosten. So werde das Hausgeld als „Renditekiller“ größtenteils zu niedrig angesetzt. Auch Instandhaltungsmaßnahmen, Kosten bei Mieterwechsel und längere Leerstandszeiten können die Erträge einer Eigentumswohnung nachhaltig gefährden.
„Häufig wird ein Großteil der Ersparnisse in eine vermietete Eigentumswohnung investiert. Umso ärgerlicher ist es dann, wenn die Rendite durch eine falsche Verwaltung gedrückt wird. Das Klumpenrisiko ist hoch, ein Investment sollte entsprechend lang und sorgfältig überdacht werden“, rät Meyer.
Indirekte Investments: Eine Alternative zur Direktanlage
Eine alternative Anlageform stellen indirekte Immobilieninvestments, etwa in offene Immobilienfonds, dar.
Anleger von offenen Immobilienfonds konnten laut Wertgrund in den letzten zehn Jahren eine durchschnittliche Rendite von 2,5 Prozent erwirtschaften.
Die Mindestzeichnungssumme liegt bei diesen Offerten unterhalb der Kosten für eine Eigentumswohnung. (st)
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