Nachdem das von der Deutsche Hypothekenbank AG monatlich erhobene Immobilienklima im Juni 2014 leicht zurückging, hat sich das Blatt im Juli gewendet: Der Indikator hat wieder Fahrt aufgenommen. Die Immobilienkonjunktur-Index gab hingegen leicht nach.
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Wie die Deutsche Hypo mitteilt, verzeichnete der Immobilienkonjunktur-Index im Juli einen leichten Rückgang von 0,3 Prozent auf 247,1 Zählerpunkte (Juni: 247,9 Zählerpunkte).
Es ist das erste Mal seit Februar 2014, dass wieder eine leicht negative Tendenz registriert wurde. Dies sollte aber kein Grund zur Sorge sein, da die allgemeinen immobilienwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin sehr gut sind, so die Deutsche Hypo.
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Immobilienklima-Gesamtindex steigt
Aus der 79. Monatsbefragung der Deutsche Hypo ergab sich wieder ein leichter Anstieg beim Immobilienklima. Mit aktuell 133,8 Zählerpunkten konnte der Deutsche Hypo zufolge im Juli im Vergleich zum Vormonat ein Plus von einem Prozent verzeichnet werden (Juni: 132,5 Zählerpunkte).
Positive Impulse
Dazu beigetragen hat demnach vor allem der Zuwachs beim Investmentklima von zwei Prozent auf 140,6 Zählerpunkte (Juni: 137,9 Zählerpunkte).
Das Ertragsklima blieb nach Angaben der Deutsche Hypo wie bereits im Juni bei 137,2 Zählerpunkten annähernd stabil (minus 0,1 Prozent).
Insgesamt ist das Investmentklima demnach in den vergangenen Monaten sehr volatil. Seit Jahresbeginn folgte auf einen Monat mit positiver Entwicklung stets ein Monat mit leichten Verlusten.
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Seite zwei: Einzelindizes: Büro- und und Handelimmobilienklima im Aufwind