Im Jahr 2017 haben die Verbraucher Ratenkredite für 103 Milliarden Euro aufgenommen. Das zeigen Zahlen der Bundesbank.
Immerhin 5,5 Milliarden Euro Zinsen zahlen sie dafür zu viel, denn der Zinsunterschied zwischen günstigen Banken und dem Marktdurchschnitt beträgt 35 Prozent.
Sparen bedeutet nicht unbedingt Verzicht
Klaus Hufnagel, Geschäftsführer von Verivox, schreibt: „Seit 20 Jahren hilft Verivox Verbrauchern aus teuren Verträgen. Allein über unser Portal haben mehr als acht Millionen Euro über 2,1 Milliarden Euro gespart.“
Der Geldverschwendungsreport zeige was möglich sei, wenn noch mehr Verbraucher ein paar Minuten Zeit investieren, um alte Verträge auf den Prüfstand zu stellen.
Wer Geld spare, müsse jedoch nicht auf gute Leistungen verzichten, da es in allen Bereichen Tarife gebe, die sowohl günstige Preise als auch alle wichtigen Leistungsstandards bieten.
Große Fortschritte in zehn Jahren
Ein Anbieterwechsel sei auch kein Grund zur Sorge. So sei beispielsweise die Übertragung der Rufnummer auf einen neuen Telekommunikationsanbieter gesetzlich geregelt und laufe heute deutlich einfacher als noch vor zehn Jahren.
Und bei einem neuen Stromversorger stehe niemand plötzlich ohne Strom oder Gas da. Im Notfall springt immer der Grundversorger ein. (bm)
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