Einzelindizes: Büro- und und Handelimmobilienklima im Aufwind
Nachdem das Büroimmobilienklima im Juni leichte Verluste hinnehmen musste, konnte in der Juli-Umfrage wieder ein positiver Impuls wahrgenommen werden.
Mit einer Zunahme von 1,9 Prozent erreicht es 129,4 Zählerpunkt (Juni: 127 Zählerpunkte). Beim Handelsimmobilienklima registrierte die Deutsche Hypo eine Steigerung um 1,4 Prozent auf 127 Zählerpunkte (Juni: 125,2 Zählerpunkte).
Da der Zuwachs etwas geringer als beim Büroimmobilienklima ausfiel, verbleibt das Handelsimmobilienklima auf dem letzten Rang.
Wohn- und Industrieimmobilienklima leicht rückläufig
Leichte Verluste mussten der Deutschen Hypo zufolge hingegen das Wohn- und das Industrieimmobilienklima hinnehmen. Erstgenanntes nahm mit 1,3 Prozent zwar im Vergleich stärker ab, bleibt aber mit 155,3 Zählerpunkten unangefochten.
Das Industrieimmobilienklima sank um 0,8 Prozent auf 138,6 Zählerpunkte (Juni: 139,7 Prozent).
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Gute Stimmung am Markt
Trotz des leichten Absinkens der Einzelindikatoren für Wohn- und Industrieimmobilien ist die Stimmung auf dem deutschen Immobilienmarkt nach Ansicht von Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hypo, gut.
„Wir sehen weiterhin viele Transaktionen, die Nachfrage aus dem In- und Ausland ist ungebrochen hoch. Das Transaktionsvolumen im zweiten Quartal dürfte sich aller Voraussicht nach auf einem ähnlich hohen Niveau bewegen wie zu Jahresbeginn, als knapp zehn Milliarden Euro erzielt wurden“, kommentiert Pohl. (st)
Grafik: Deutsche Hypo; Foto: Shutterstock.com